• (Falls ich hier kein Thema als außenstehender eröffnen darf, löscht es gerne wieder oder verschiebt es dorthin, wo es besser passt. ;) )

    Ich habe den kurzen Abriss zur Gecshichte in eurem Wikieintrag gelesen und es stellen sich mir folgende Fragen: Gab es entsprechend einen Kreuzfahrerorden, der die Grafschaft mitbegründet hat? Ist dieser Orden vllt. noch heute in der einen oder anderen Form existent und präsent?

  • Moin, herzlich willkommen! Schön, dass du da bist. Und keine Sorge, hier darf jeder alles.

    Zur Sache: Einen ausgearbeiteten geschichtlichen Unterbau gibt es bislang noch nicht. Wie du im Wiki gesehen hast, ist das aktuell eher ein Abriss. Eine konsistente historische Ausgestaltung setzt natürlich Abstimmung voraus. Wir wollen uns sinnvoll einfügen.

    Amon orientiert sich an realen Vorbildern wie Beirut, der Grafschaft Tripolis, dem Libanon, der Levante allgemein. Gleichzeitig steht im Raum, den bereits vorhandenen frankophonen Einschlag in Salem (Personennamen, Parteibezeichnungen, Ortsnamen etc.) auch hier plausibel (ohne Brissac) zu erklären, ebenso den germanischen Einfluss (Dreibürgen? Imperia/Freistein? Eulenthal?). Gleichzeitig denke ich darüber nach, das Konzept noch stärker in Richtung Monaco oder venezianischer Stato da Mar weiterzuentwickeln. Die Frage "Woher kamen also die Kreuzritter?" ist daher absolut berechtigt und gehört zu den offenen Baustellen. Einen ersten Touchpoint gab es hier in Targa.

    Grundsätzlich ist Amon als pluralistische, multikulturelle Medianikmetropole gedacht – urban, handelsorientiert und konfessionell vielfältig. Ein staatskirchliches oder gar exklusives Modell ist ausdrücklich nicht beabsichtigt. Die Idee ist eher ein historisch gewachsener Ausgleich verschiedener Gemeinschaften.

    Demografisch bewegen sich die Überlegungen derzeit in etwa in folgende Richtung:

    • Zedarisch-sunnitische Muslime: ca. 45 %
    • Aromitisch-christliche Gemeinschaften: ca. 25 %
    • Weitere christliche Gruppen (überwiegend orthodox): ca. 10 %
    • Jüdische Minderheit: ca. 6 % (vor allem in den urbanen Küstenräumen, insbesondere in der Hauptstadt sowie in Talmar und Port Milly)
    • Sonstige bzw. säkular: ca. 14 %

    Bei den aromitischen, d. h. maronitischen, Christen wird darüber nachgedacht, sie als eigenständige ostkirchliche Tradition auszugestalten, möglicherweise mit Anerkennung des Papstes von Valsanto als geistlichem Oberhaupt (Absprache erforderlich), um eine Brücke zwischen orientalischer Liturgie und westlicher Kirchenstruktur zu schlagen.

    Und um deine Frage klar zu beantworten: Ja, es wird vermutlich einen Kreuzfahrerorden geben – schon allein aus heraldischen Gründen. 😉 Der würde sich hervorragend eignen, um das große Wappen entsprechend zu "behängen" und eine Tiefenschicht zu schaffen. Da soll alles ein, Dornenkrone reicht noch nicht. Viel hilft viel.

    Wenn du Lust hast, können wir die Ordensidee gern gemeinsam konkretisieren.

    Ursprünglich hatte ich vor, am Wochenende bei euch vorbeizuschauen, um den Stammbaum der Grafen von Amon weiter auszugestalten und das Thema internationaler Adelsverflechtungen erneut aufzugreifen und anzusprechen. Ich bin dann aber in Containerschiffklassen abgedriftet.

  • Ich habe mal in Fezzan Bescheid gesagt und will das noch in die Runde schmeißen:

    Marzuan - Al Mamlaka Al Targa
    Ich finde die Idee sehr gut, dass wir Monte Chiesa , welches in der Vergangenheit aus Monte Chiesa , das novarisch-katholisch war und Siraaz bestand, das…
    al-targa.de

    Die dort beschriebenen Kreuzfahrer verstehen sich als Teil der Rückeroberungsbewegungen im frühen 11. Jahrhundert. Dabei verbanden sich militärische Sicherung, religiös motivierte Rückgewinnung ehemaliger Gebiete und der Aufbau einer dauerhaften kulturellen sowie politischen Präsenz in der Küstenregion um Monte Chiesa. Zentral dabei war auch die Rolle eines Novarischen Ordens, der die Organisation der Rückeroberung übernahm und anschließend als prägende Institution für Pilgerwesen, Verwaltung und kulturelle Entwicklung in der Region wirkt(e?).

  • Vielen Dank für die Rückmeldung, ich bin sehr gespannt, was daraus wird. :)

    Ursprünglich hatte ich vor, am Wochenende bei euch vorbeizuschauen, um den Stammbaum der Grafen von Amon weiter auszugestalten und das Thema internationaler Adelsverflechtungen erneut aufzugreifen und anzusprechen. Ich bin dann aber in Containerschiffklassen abgedriftet.

    Dabei wäre zu beachten, dass das Eulenthal ab 1641 die Reformation erfuhr, woraufhin im 18. Jahrhundert die reformierte "bäuerliche Erntekirche" Staatskirche und das Fürstenhaus (spätestens) protestantisch wurde.

    Es könnte aber natürlich in der Zeit davor eulenthalerische Ritter gegeben haben, die an Kreuzzügen teilnahmen. Oder aber danach katholische Adlige, die ihre Nachkommen ins passende Ausland verheiraten wollten.

  • Ich habe nun einen Artikel für die Herrscherfamilie erstellt: https://amon.ws/wiki/index.php?title=Haus_Toucier

    Dort findet sich auch eine erste Liste der Grafen von Amon:

    Grafen von Amon

    • Bohemund V. (1299–1332)
    • Raimund V. (1332–1364)
    • Amalrich (1364–1396)
    • Pons II. (1396–1424)
    • Tankred I. (1424–1428)
    • Bohemund VI. (1428–1463)
    • Bohemund VII. (1463–1501)
    • Philipp I. (1501–1532)
    • Gottfried I. (1532–1540)
    • Bohemund VIII. (1540–1584)
    • Raimund VI. (1584–1626)
    • Balduin (1626–1634)
    • Bohemund IX. (1634–1678)
    • Bohemund X. (1678–1721)
    • Philipp II. (1721–1767)
    • Raimund VII. (1767–1769)
    • Tankred II. (1769–1772)
    • Tankred III. (1772–1781)
    • Bohemund XI. (1781–1818)
    • Bohemund XII. (1818–1864)
    • Robert (1864–1871)
    • Bohemund XIII. (1871–1893)
    • Philipp III. (1893–1902)
    • Gottfried II. (1902–1909)
    • Raimund VIII. (1909–1945)
    • Bohemund XIV. (1945–1992)
    • Bohemund XV. (1992–heute)

    Bei der historischen Herleitung bin ich zunächst davon ausgegangen, dass sich die kreuzfahrerische Wanderungsbewegung aus dem Raum Targa bzw. Monte Chiesa nach Süden fortsetzte und dort schließlich zur Entstehung der ersten amonischen Dynastie führte.

  • Regierende Häuser

    LandDynastieOberhauptQuelle
    Königreich AlberniaHillboroughJane II.Link
    Kaiserreich DreibürgenHohenburg-LoheFriedrich AlexanderLink
    Fürstentum EulenthalCreutzburg Tyron von CreutzburgLink
    Kaiserreich FusoZipangHirohitoLink
    Sha'nat Futunaal-BanabiYanshirLink
    Königreich GlenvernessSterlingHermione III.Link
    Königreich LagowJabłońskiWiktoriaLink
    Königreich beider Archipele Livornien und MelbaXenyPhilipp V.Link
    Königreich MontanaPazziEmilioLink
    Vereinigte Nordhanarische KaiserreichHammerBenedikt II.Link
    Vereinigtes Königreich der NordmarkWattenberg-FreynOskarLink
    Königreich PottylandPottysteinPottyLink
    Königreich TargaTalibMehregaanLink
    Königreich UsitienSokolovićJegor XI.Link

    Ehemals

    LandDynastieOberhauptQuelle
    Zarenreich AndroGodunowVladimir II.Link
    Drullisches ImperiumHarisElyas Adem HarisLink
    Königreich Gran NovaraBadoglioAldo XII.Link
    Großwoiwodschaft IsteranMorzulakhGundabad IV.Link
    Königreich PelagonienTBDFilip IV.Link
    Zarentum VesteranJagonburg-MihajlovićDušan III.Link

    Beatitudo Sua
    Moran Mor Boulos VIII Massaad
    Patriarcha Amonis et Nabil
    Caput Ecclesiae Amonico-Catholicae

    2 Mal editiert, zuletzt von Paul VIII. (13. März 2026 um 15:52)

  • Zitat

    Der amtierende Graf ist Bohemund XV. Die Dynastie verkörpert die historische Kontinuität des Staates, während die tatsächliche Regierungsgewalt durch verfassungsrechtliche Institutionen ausgeübt wird

    Ist der Graf/die Dynastie keine verfassungsrechtliche Institution?

  • Naja, schon. Aber ich wollte das ganze gerne so (basis)demokratisch wie möglich. Ohne auf die Symbolik, Geschichte und dynastische Ausgestaltung verzichten zu müssen.

  • Kreuzfahrerorden

    Finde gerade den Konstantinorden als Vorbild sehr interessant. Sankt Georg bietet sich an.

    Zitat

    Wichtig für die Ausbreitung des Georgkultes in christlichen Ländern ist die Einnahme Jerusalems durch das Kreuzritterheer. Hierbei erschien Georg der Legende zufolge als weißer Ritter und half bei der Einnahme der Stadt.

    House of Bourbon-Two Sicilies finde ich auch passend. Hatte erst an etwas komplett Neues gedacht (Sankt Irgendwas), aber es hat ja auch niemand Jesus, Maria und Josef umbenannt.

    Der Orden der Ritter des Heiligen Georg (alt-attlisch: Ordo Equitum Sancti Georgii; losonisch: Ordre des Chevaliers de Saint-Georges) ist ein dynastischer Ritterorden des Hauses Toucier. Er diente zunächst militärischen und ritterlichen Zwecken, etwa der Verteidigung Salems, Amons und der Organisation der ritterlichen Elite. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich der Orden zu einer kulturellen, karitativen und zeremoniellen Institution.

    Auch unsicher wegen der Symbolik. Ich habe erstmal einen goldenen (statt grauen wie im Wappen Amons) Helm verwendet, Dornenkrone in Schwarz statt Braun und das ganze andere Brimborium:

    Sankt Georg hatte ich für das Königreich Pelagonien bereits verwendet:

    Bin unsicher: Nochmal Kreuz?

    Vielleicht blau?

    Fühle es noch nicht.

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